Wer Lust auf Basketball hat, kann gerne zu den folgenden Trainingszeiten in die Halle kommen und mitmachen:

 

 

Alle Trainingseinheiten finden in der Großsporthalle Ensdorf statt.

Bei Fragen wenden Sie sich an unseren Jugendleiter Klaus Seger, Handy: 015258172409 

 


 

Unsere Jugendarbeit "Gestern und Heute" 

 

Seit Gründung der Abteilung Basketball im Jahre 1960 liegt ein besonderer Fokus auf der Jugendarbeit. Schon im Jahre 1962, also 2 Jahre nach Gründung der Abteilung legte man mit der damaligen C-Jugend den Grundstein für kommende Erfolge.   Bereits 2 Jahre später setzte sich die B-Jugend in Saarlandpokalfinale gegen die Basketballfreunde aus Dillingen durch. B. Schackmann, G.Köhler, F. Schäfer, HW Koch, B. Sprengel, J. Loris, B. Schmitt, W. Trapp, E. Zander und J. Keil errangen somit als erste Jugendmannschaft des TuS Ensdorf den Saarlandpokal. Unter dem damaligen Jugendtrainer und Spieler der 1. Mannschaft, M. Gabriel entwickelten sich Spieler, die sich später zu wichtigen stützen im Herrenbereich zählen durften. Schon hier würde sich eine Brücke zur heutigen Zeit schlagen lassen, in der Leute, wie Björn Schibrack, Daniel Fricker und Jonas Sommerfeld, als Spieler der 1. Herren, ihr Wissen an die Jugend weitergeben. Aber schwelgen wir noch ein bisschen in alten Zeiten…

 

                    

 

 

 

Stehend vl.: J.Kiefer, E. Zander, B. Schckmann, J. Keil, j.Loris

Sitzend vl.: W. Trapp, HW. Koch, B. Sprengel, W. Schmidt, G. Köhler

 

In der Saison 1969/70 schickte die Abteilung Basketball mit einer D- und einer B-Jugend gleich zwei hochkarätige Mannschaften ins Rennen. Und wie auch schon in der Jugendmannschaft von 62, sollten sich zahlreiche Spieler dieser Saison in die Riege der 1. Mannschaft einreihen. Hatten sich Schackmann, Köhler und Schäfer schon bei den Herren etabliert, so musste man noch ein paar Jahre auf die Furiosen Auftritte der Twin Towers „Sam“ Hückert und „Big“ Schlichter warten. Im Jahr 1972 war es aber soweit. Die großartige Jugendarbeit der Anfangsjahre zahlte sich so langsam aus.

 

 

 

stehend v.l.:H.Schlichter, H.Schmitt, H.Gergen, H.Weiler, HG.Grewey, P.Petry, H.Hückert,

unten: W.Kirsch, M.Schlichter, Sommer, G.Koch, KL.Schlichter, G.Weiler

 

Und in folgenden Schülermannschaften reiften schon neue Talente heran. Ingobert Schmidt, Dietmar Weiler, Friedhelm Urig und Bernd Bellmann bildeten das nächste Gespann, das mit seinem Team für Furore sorgte. In der Saison 1973/74 überragte man die gesamte Konkurrenz und schaffte unter Coach A. Schmitt erneut den Saarlandpokalsieg. Im Jahr darauf erreichte das Team als Vizemeister sogar die Oberligameisterschaften und sorgte beim Final Four Turnier in Linz am Rhein dafür, dass der kleine Ort Ensdorf an der Saar überregional auf der Karte des Deutschen Basketballs wahrgenommen wurde. Als krasser Außenseiter in das Turnier gestartet, sorgte Ensdorf mit einem Sieg über den Oberligisten Kirchheimbolanden für erstes Aufsehen. Im zweiten Spiel bezwang man dann mit dem BBC Linz den zweiten Oberligisten in einer hart umkämpften Partie mit 48:42. Im Finale wartete der Bundesliganachwuchs des USC Mainz und niemand hätte nach den hart umkämpften Spielen auch nur einen Blumentopf auf Ensdorf gesetzt. Doch die Mannschaft von Trainer A. Schmitt war gut gerüstet und fegte den Favoriten im entscheidenden Spiel mit 52:29 vom Feld. Sicher eine der Sternstunden des Ensdorfer Jugendbasketballs.

              

                                        

 

 

Stehend vl.: B. Bellmann, T. Petry, I. Schmidt, D. Weiler, J. Fünfrocken, A. Schmitt (Trainer)

Kniend vl.: H. Gillessen, M. Jenal, F. Urig

 

Über Jahrzehnte wurde dieses Rezept, Spieler aus der 1. Mannschaft als Trainer in der Jugendarbeit in die Pflicht zu nehmen, an die folgenden Generationen weitergegeben. So brachte Ensdorf in den Jahren immer wieder Spieler hervor, die zielstrebig ihren Weg in die 1. Herrenmannschaft suchten. In den Jahren 1983/84 griffen dann Spieler wie Frank Hiery, Patrick Schackmann, Dirk Obé, Dirk Urig und Franco Piluso ins Geschehen ein. Nur 1 Jahr später löst die Europameisterschat in Deutschland einen wahren Boom aus. Just zu diesem Zeitpunkt erreichte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga und ein Jahr, nachdem mit Detlef Schrempf und Uwe Blab die ersten deutschen Basketballer Profiverträge in der NBA erhalten (beide Dallas Mavericks), nehmen die Ensdorfer mit R. Dickinson ihren ersten US Amerikaner unter Vertrag.

 

 

 

Kurze Zeit darauf übernimmt mit Rosi Schmidt (damals noch Müller) als erste Frau ein Amt als Jugendtrainerin. Aus der damaligen D-Jugendmannschaft schaffte man es in Ensdorf wieder einmal eine reihen von guten Spielern hervorzubringen. Die Brüder Dirk und Erik Müller gingen ebenso durch die Schule ihrer großen Schwester, wie auch Torsten Müller, Stefan Obé und Frank Gersing.

     

  

Vlnr.. Trainerin Rosi Schmidt, J. Dietrich, H. Schlichter (Abteilungsleiter), D. Müller, S. Paulus, D. Obé, F. Gersing, A. Ohlinger, A. Schütz, E. Müller, E. Neumann, T. Müller, G. Kleemann (Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des TuS Ensdorf)

 

In der Saison 1991/92 bestand das Aushängeschild der Abteilung, die 1. Mannschaft nur noch aus 2 Ensdorfern. Der Rest der Mannschaft kam aus anderen Vereinen. In der darauffolgenden Spielzeit entschied man sich jedoch zu dem Schritt, der letztendlich auch den Rückzug aus der Oberliga besiegelte, die radikale Verjüngung der Mannschaft, mit Spielern aus der eigenen Jugend. Für die damaligen Amtsinhaber der Abteilung sicherlich kein leichter Schritt, aber aus heutiger Sicht sicher ein Glücksfall. Stürzten andere Vereine nach kurzzeitigen Höhenflügen ins Nichts, so erreichte man mit der eigenen Jugend schnell das Niveau der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saar und etablierte sich in den folgenden Jahren in dieser Spielklasse. Ein gutes Zeichen für die damaligen Jugendspieler und Beweis dafür, dass der Weg in die erste Mannschaft nicht mehr unerreichbar war. In den Jahren danach verlor die Sportart Basketball leider ein bisschen an Interesse und so war auch die Jugendarbeit in Ensdorf ein gutes Stück härter geworden. Doch trotz aller Umstände wurde über die Jahre kontinuierlich gut gearbeitet. So entwickelten sich Größen wie Björn Schibrack und Joachim Schlichter, die mittlerweile selbst zu den Leistungsträgern der 1. Mannschaft gehören. Auch die Truppe um Ingo Schuhn, Lars Buchwald und Mario Stojanovic schaffte über die eigene Jugend den Weg in die 1. Mannschaft. Im Jahr 2001 kam es dann zu einem, im positiven Sinne verhängnisvollen Treffen. Beim TV Griesborn hatte sich eine Horde Jugendlicher dazu entschlossen Basketball zu spielen. Und so entschied sich Martin Neumeier, Vater zweier Spieler und später Abteilungsleiter, auf Trainersuche zu gehen. Mit Torsten Müller und Lars Buchwald waren auch schnell zwei Jungs gefunden, die getreu Ensdorfer Prinzipien, als Spieler der 1. Herrenmannschaft, ihre Erfahrungen an die Jugend weitergeben sollten. Schnell stellten sich auch bei Griesborn Erfolge ein. Meisterschaften wurden errungen und auch im Pokal sorgte das Projekt Griesborn Grizzlies für Furore. Im ersten Jahr A-Jugend stellte sich dann die Frage nach dem Einsatz in den Herrenmannschaften. Daniel Fricker war der erste aus der Riege der Grizzlies, der den Weg in die 1. Mannschaft des TuS Ensdorf wagte. Kurz darauf, nachdem man mangels Trainings- und Spielzeiten in der Jahnsporthalle die Gründung einer eigenen Herrenmannschaft verwarf, wurden Stimmen nach einer Spielgemeinschaft laut, die bei beiden Vereinen auf fruchtbaren Boden fielen. Wie sich heute herausstellt, ein mehr als glücklicher Umstand, bilden die Spieler aus der Nachbargemeinde heute einen soliden Stamm in der Spielgemeinschaft SG Ensdorf–Griesborn, unter der die beiden Herrenmannschaften in ihren Ligen an den Start gehen. Mit Daniel Fricker, Christian Ebert, Moritz Schwartz, Fred Jacob und Kevin Scherer spielten sich gleich 5 Jungs in die 1. Mannschaft. Hinzu kommen Michael Neumeier, Max Niedetz und Fabian Alt, die in der zweiten Mannschaft auf Korbjagd gehen.

In der Saison 2003/04 gelang der Basketballabteilung des TuS Ensdorf der große Coup. Zsuzsanna Boksay wurde als Trainerin der 1. Herren verpflichtet und übernahm, wie schon zahlreiche Trainer vor ihr, auch das Training einzelner Jugendmannschaften. Europas Spielerin des Jahres von 1982 gab von nun an ihre Erfahrungen an die Jugendspieler von Ensdorf weiter. Die Folgen dieses Engagements ließen auch nicht lange auf sich warten. Spieler wie Michael Drewitz und Sebastian Kneip profitierten ebenso von dem großartigen Training, wie auch die die Spielerinnen Kristin und Kathrin Schmidt, sowie Helena Ott und Sophia Philippi, die heute in der Spitzenmannschaft des TV Saarlouis auf Korbjagd gehen.

Und auch heute hat die Jugendabteilung der Ensdorfer Basketballer eine gute Bilanz. Alle Altersklassen sind besetzt und nicht nur das, man spielt auch, wie zu früheren Zeiten, eine große Rolle in den einzelnen Ligen. Sicher ein Resultat aus der kontinuierlich guten Arbeit, die die einzelnen Trainer in der Vergangenheit und heute ausüben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle allen ehemaligen und aktiven Trainern für ihre hervorragende Arbeit in der Abteilung Basketball danken. Ohne Euer Engagement, das zuweilen weit über das übliche Maß herausragt, wäre eine solch erfolgreiche Arbeit nicht denkbar. Vielen Dank!

 

 

Lesen Sie in den folgenden Beiträgen mehr über die aktuelle Situation der einzelnen Mannschaften.

 

Ihr Klaus Seger

(Jugendleiter)